Am 20. September 2026 findet wieder der Lauf gegen Rassismus statt.

Dieses Mal mit der Forderung: Kollektive Regularisierung jetzt – auch in der Schweiz

Spanien zeigt: Eine andere Migrationspolitik ist möglich. Die Regierung regularisiert zurzeit Hunderttausende Sans-Papiers und erteilt ihnen damit eine Aufenthaltsbewilligung sowie eine Arbeitserlaubnis. Ein pragmatischer Schritt, der Realitäten anerkennt und Rechte stärkt. Auch in der Schweiz leben und arbeiten 80’000 bis 300’000 Sans-Papiers – in Haushalten, auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder in der Gastronomie. Sie sind Teil unserer Gesellschaft, doch ihre Rechte bleiben ihnen verwehrt.

Die aktuelle Situation ist für die Betroffenen:

  • ausbeuterisch, weil fehlender Zugang zu Rechten prekäre Arbeitsbedingungen begünstigt
  • unsicher, weil ein legaler Status kaum erreichbar ist.
  • ungerecht, weil Menschen ausgeschlossen werden, obwohl sie unsere Gesellschaft mittragen.

Wir fordern eine kollektive Regularisierung von Sans-Papiers – und Spanien beweist: Diese Lösung ist weder utopisch noch radikal – sondern machbar und ein Gewinn für alle.

Wer hier lebt, gehört dazu.

Setzen wir uns für Rechte und Würde für alle ein – beim Lauf gegen Rassismus, auf der Strasse und in der Politik.

Am 20. September findet zwischen 12:00 und 12:30 Uhr eine spannende Rede zu diesem Thema statt.

Der Erlös des Lauf gegen Rassismus kommt u.a. der Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich zugute. Nimm am Lauf teil und unterstütze uns damit.
Weitere Infos und Anmeldung unter: www.laufgegenrassismus.ch

Flyer: Lauf gegen Rassismus 2026